Wann macht uns ein Haus glücklich?
In Glück und Architektur untersucht Alain de Botton eine der wichtigsten Beziehungen in unserem Leben: die zu den Häusern und Wohnungen, in denen wir leben und arbeiten. Denn die Dinge und Möbel, mit denen wir uns umgeben, wissen weit mehr von uns, als wir denken, und nicht in jedem Haus sind wir der gleiche Mensch.
Mit elegantem Witz und melancholischen Charme beschreibt Botton auf der Fährte seiner Bücher »Trost der Philosophie« und »Kunst des Reisens« das verborgene Zusammenspiel von Architektur und Glück: von den Villen Palladios im Veneto bis zu den Wohnhäusern Le Corbusiers, von den Teepavillons in Kyoto bis zu den Türmen von Norman Forster in New York. Ob helles Tageslicht oder Geborgenheit des Schattens, Blümchen
oder Bauhaus – letztlich müssen wir in uns selbst schauen, um herauszufinden, welches Haus zu uns gehört.
So stellt dieser originelle Essay die Frage nach der Wirkung der Architektur und ist eine Einladung, sich in seinem Zuhause selbst zu entdecken – oder es beim nächsten Mal besser zu machen.
Alain de Botton
Glück und Architektur
Von der Kunst, daheim zu Hause zu sein
2008. 288 Seiten, gebunden
Zitate:
»Alain de Botton öffnet uns die Augen.« (Die Zeit)
»Glück und Architektur habe ich am Wochenende gelesen, und es ist eines der wenigen Bücher, die man unbedingt gelesen haben muss. Großartig, und ich bezweifle, dass 2008 ein wichtigeres Buch erscheinen wird. Es ist eine Schule des Sehens - eine Schule der vergnüglichsten Art.«
(Alan Posener, Welt am Sonntag)
Der Autor:

Alain de Botton, 1969 in der Schweiz geboren, lebt in London. Bereits mit seinem ersten Roman »Versuch über die Liebe« (1994) gelang dem phantasievollen Erzähler und kosmopolitischen Flaneur ein Bestseller. Auf seiner Suche nach einer Philosophie des alltäglichen Glücks gesellte er der Liebe in seinen nächsten Büchern Proust, die Philosophie, das Reisen und nun die Architektur hinzu. Zuletzt erschienen »Trost der Philosophie« und »Kunst des Reisen«.